Methode 4: Externe Netzwerke nutzen
Nutzen Sie das Wissen von Trägerorganisationen, Verbänden, Hochschulen oder Kompetenzzentren. Der Austausch mit anderen Pflegeeinrichtungen zeigt Ihnen, welche Lösungen sich in ähnlichen Situationen bereits bewährt haben.
Anlaufstellen können zum Beispiel sein:
- Andere Pflegeeinrichtungen: Haben sie ähnliche Probleme und Schmerzpunkte? Haben sie dafür Lösungen mittels KI oder Digitalisierung gefunden? Wenn ja, welche?
- Trägerorganisationen, die mehrere Einrichtungen begleiten und Entwicklungen übergreifend kennen
- Kommunen oder Landesinitiativen
- Eine Übersicht über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Entscheidungsstrukturen in Deutschland und Dänemark bei der Identifikation von Versorgungsbedarfen finden Sie in Schritt 7 – Skalierung. Diese zeigt auf, welche Akteure in den jeweiligen Ländern an Entscheidungs- und Umsetzungsprozessen beteiligt sind.
- Verbände, die Praxiswissen, Handlungsempfehlungen oder Netzwerke bereitstellen
- Fachgesellschaften, die wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis übersetzen
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen, insbesondere wenn sie sich mit Pflege, Digitalisierung oder Implementation Sciences beschäftigen
- Kompetenzzentren für Digitalisierung oder KI
- Netzwerke oder Modellprojekte, in denen Erfahrungen ausgetauscht werden
Methode 5: Reifegrad bestimmen: Das digitale Bewertungstool
Bevor Sie in die Detailplanung gehen, sollten Sie die Voraussetzungen Ihrer Einrichtung prüfen.
Das wissenschaftlich entwickelte Bewertungstool KIP-RA (vom ProKIP-Projekt, gefördert durch das BMBF) unterstützt Sie dabei.
Es bewertet Ihre Voraussetzungen in fünf Dimensionen (u. a. prozessual, technisch und sozial) und empfiehlt Ihnen individuell angepasste Umsetzungswege.